Brustkorrekturen

Eine wohlgeformte Brust bedeutet weibliche Ausstrahlung und Attraktivität. Deshalb führt eine Brustvergrößerung in der Regel zu einem enormen Anstieg an Lebensfreude.

Grundsätzlich ist zwischen einer operativen Brustvergrößerung und einer Brustverkleinerung bzw. einer Bruststraffung zu unterscheiden.

Bei der Brustvergrößerung ist das Einsetzen eines Silikonimplantates die beste Lösung.

In unserer Praxis verwenden wir ausschließlich hochwertige, sichere und seit Jahrzehnten bewährte Brustimplantate. Nach der Implantation bleibt die Brustdrüse stillfähig und für eine Vorsorgeuntersuchung zugänglich. Die Entstehung eines möglichen Brustkrebses bleibt dem erfahrenen Untersucher nicht verborgen.

Die ideale Körbchengröße beträgt B bis C. Dies entspricht einem Implantatvolumen zwischen 240 und 300 ml. Wir richten uns jedoch selbstverständlich ganz nach Ihren Wünschen.

Vor dem Eingriff sollten Sie eine Krebsvorsorgeuntersuchung durchführen lassen.

Die Operation dauert ungefähr eine Stunde. Danach erhalten Sie einen angepassten, straff sitzenden Sport-BH, den Sie vier Wochen lang tragen müssen. Die Drainagen werden nach einem Tag gezogen.

Nach sechs Monaten wird die Abschlusskontrolle durchgeführt.

Zur Narbenbehandlung verwenden Sie Panthenol-Wundsalbe (3. bis 5. Woche) und anschließend eine Silikon-Narbensalbe (z.B. Cicatrix 5. bis 10 Woche) die Sie in der Apotheke bekommen.

Bei der Brustvergrößerung verblasst die Narbe im Laufe der Zeit fast bis zur Unkenntlichkeit. Dagegen ist bei der Brustverkleinerung oder Bruststraffung mit Narbenbildung zu rechnen.

Tätigkeiten und Sportarten, die große Armbewegungen erfordern, sind für mindestens sechs Wochen zu unterlassen. Für etwa drei Monate sollten Sie Sonnenbestrahlung, Leistungssport und Saunieren vermeiden. Danach ergeben sich keine gesellschaftlichen Beeinträchtigungen mehr und Sport ist wieder möglich.

Zu den seltenen Komplikationen nach einer Brustoperation zählen Blutergüsse und eine gesteigerte Empfindlichkeit der Brustwarzen. Diese Erscheinungen lassen jedoch mit der Zeit nach. Infektionen des Implantates sind extrem selten, müssen jedoch, wenn sie auftreten, operativ behandelt werden.

Eine weitere Komplikation bei der Brustvergrößerung mit Implantaten ist die Kapselfibrose. Bei ihr handelt es sich um die Ausbildung einer harten Kapsel aus Bindegewebe. Dadurch verhärtet und verformt sich die Brust. Wenn dies geschieht, muss das Implantat entfernt werden. Grundsätzlich entsteht um jeden Fremdkörper eine Kapsel aus Narbengewebe. In den meisten Fällen bereitet dies keine Probleme, da die Kapsel sehr zart ist. Seit der Verwendung texturierter Implantate konnte die Rate der Kapselfibrosen deutlich gesenkt werden.

Die meisten Zweiteingriffe werden jedoch nicht wegen entstandener Komplikationen durchgeführt, sondern weil die Patientinnen sich in der Zwischenzeit für größere Implantate entscheiden.